Der SV Motor und die SG Geschwenda-Frankenhain I trennen sich 3:3 unentschieden.
Bezirksklasse Mitte-West
Nach 3 Siegen in den ersten drei Runden, einer knappen Niederlage mit 2,5:3,5 gegen den
Tabellenführer Stadtilmer SV war nun am 2. Sonntag des neuen Jahres der Tabellenzweite, die 1. Mannschaft der SG Geschwenda/Frankenhain, gegen die letztes Jahr verloren wurde,
zu Gast in Katzhütte. Es wurde ein sehr spannender Wettkampf.
Nach kaum 60 Minuten Spielzeit die erste, positive Überraschung: unser Nachwuchsspieler Markus Postler (Lauscha) am sechsten Brett konnte den SVM in Führung bringen, er spielte eine sehr gute, überzeugende Partie, Gratulation!
Gerhard Bäz-Dölle (Lauscha), Brett 3, spielte auch eine interessante Partie, übersah dann aber ein Zwischenschach und verlor so einen Turm und damit die Partie, womit die SG Geschwenda-Frankenhain I zum 1:1 ausglich.
Mannschaftsleiter Uwe Schneider (Katzhütte) kam mit den schwarzen Figuren in leichten Nachteil, der zum Verlust von 2 Bauern führte, gewann dann aber einen Bauern wieder zurück und das resultierende Springerendspiel gelang ihm Remis zu halten,
der Stand nun 1,5:1,5.
Uwe Alex am 2. Brett erspielte sich eine gute, aber komplizierte Stellung, geriet dabei aber in Zeitnot, weshalb er seinem Gegner Remis anbot, was dieser akzeptierte, Stand 2:2.
Martin Schulz (Katzhütte) an Brett 4 griff seinen Gegner auf dem Königsflügel an, nach Abtausch fast aller Figuren verblieb ein für ihn vorteilhaftes Damenendspiel mit Mehrbauer, dass er sicher gewonnen hätte, überschritt aber bei Ausführung seines 40. Zuges (Zeitkontrolle) seine Bedenkzeit, womit die Partie für ihn verloren war, damit ging die SG Geschwenda-Frankenhain I mit 3:2 in Führung.
An Brett 1 spielte Franz Müller (Lauscha) gegen seinen Gegner eine grundsolide Partie, wickelte diese in ein Bauernendspiel ab, dessen Vorteile er überzeugend verwerten konnte und glich damit für den SV Motor Katzhütte/Oelze zum 3:3 Endstand aus.
Damit steht der SVM auf dem 4. Tabellenplatz.
Hätte Martin Schulz 2 Sekunden schneller gezogen, dann wäre ein 4:2 Sieg möglich gewesen.
Im Eifer des geistigen Kampfes kann es schon passieren, dass man die Zeit vergisst…(us)